Massivholzdielen – ein edler Bodenbelag

Sie sind auf der Suche nach passenden Fußbodenbelägen für eine gemütliche Raumgestaltung? Ein Holzfußboden aus Massivholzdielen bringt Behaglichkeit in jedes Heim!

Sie glauben, Massivholzdielen wären nur etwas für altbackene Innenraumeinrichtungen? Falsch! Auch moderne Einrichtungsstile nutzen Holz als Werkstoff immer häufiger. Unterschiedliche Holzarten bieten eine große optische Vielfalt, sodass Wohnideen verschiedenster Art mit solchen Dielen umgesetzt werden können.

Massivholzdielen sind fußwarm und haben eine geringe elektrische Leitfähigkeit. Deshalb treten elektrostatische Aufladungen nicht auf, anders als beispielsweise bei Teppichen. Weil Holzdielen neben überschüssige Raumluftfeuchtigkeit aufnehmen und bei trockener Luft auch wieder abgeben können, tragen sie außerdem zu einem angenehmen Raumklima bei. Denn so werden Feuchtigkeitsschwankungen in der Raumluft in einem gewissen Maß ausgeglichen. Welche weiteren Vorteile Massivholzdielen bieten, erfahren Sie im Folgenden auf Fussbodenbelaege.org.

Massivholzdielen – darauf sollte man achten!

Möchte man in seinen Wohnräumen Massivholzdielen verlegen, sollte man zuerst auf den Untergrund achten. Wenn man neu baut, ist das natürlich einfacher, als wenn man saniert. Grundsätzlich gilt jedoch, dass ein Estrichboden nicht besonders gut geeignet ist. Auf jeden Fall sollte man darüber nachdenken, unter dem Dielenboden noch eine Dämmung anzubringen. Diese dient einerseits der Wärmedämmung, andererseits auch der Reduzierung von Trittschallgeräuschen. Da Holz kein Wärmeleiter ist, ist ein Massivholzfußboden nicht optimal für den Einbau einer Fußbodenheizung geeignet.

Schon beim Kauf der Massivholzdielen gibt es einiges zu beachten: Beim Händler sollte man schauen, dass die Dielen gut getrocknet sind. Sie sollten in Folie verpackt sein und auch so ausgeliefert werden, damit sie keine Feuchtigkeit ziehen. Bei der Verarbeitung sollte das Holz maximal noch 8-12% Feuchtigkeit haben. Auch sollte man beim Kauf darauf achten, dass die Dielenbretter Entlastungsfräsungen an der Unterseite haben, um Spannungen im Material abzubauen. Denn Holz ist ein Rohstoff, der ‘arbeitet’, das heißt, der sich ausdehnt und zusammenzieht, je nach Temperatur.

Massivholzdielen – wie werden sie verlegt und welche Holzarten gibt es?

Eine Massivholzdiele ist immer sind mit Nut und Feder versehen, so kann sie einfach verlegt werden. Zur Wand sollte man immer etwa 10 mm Abstand halten, damit sie sich ausdehnen können. Eine Sockelleiste kaschiert diese Lücke später, sodass man nichts sieht. Man kann Holzdielen ‘schwimmend verlegen’, d.h., sie werden einfach nur gesteckt, oder man kann sie auch mittels Schrauben fixieren.

Massivholzdielen lassen sich, anders als Fertigparkettböden, die oft nur eine Echtholzschicht von 4mm haben, öfter abschleifen und sind somit viel länger haltbar.
Die Auswahl der verschiedenen Hölzer ist sehr groß. Man kann zum Beispiel – je nach Geschmack und Geldbeutel – zwischen Fichte, Kiefer, Ahorn, Eiche, Esche, Redpine, Pitchpine, Palisander, Kirsche, Nussbaum, Lärche oder Douglasie wählen.

Massivholzdielen werden aber auch aus Thermoholz angeboten. Das ist Holz, das durch ein thermisches Verfahren (Hochtemperaturbehandlung) gezielt in seinen Eigenschaften verändert wird. Dabei werden durch hohe Temperaturen (170 bis 230°C) und ohne Zusatz von Hilfsstoffen die notwendigen Eigenschaften eingestellt. Thermoholz ist noch robuster und haltbarer als normales Massivholz. Es gibt bei Massivholzdielen verschiedene Qualitäten – von einfach bis Premium, welches wenige Astlöcher hat. Die Preise liegen für einfaches Fichtenholz ab ca. 20 Euro/qm, können aber bei einer Premium Qualität oder bei Thermoholz gerne an die 100 Euro/qm kosten.

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