Holz als Baustoff für den Fußboden

Holz bietet als Werkstoff für den Untergrund zahlreiche Vorteile. Zuerst muss natürlich der ökologische Aspekt genannt werden. Holz ist ein nachwachsender Rohstoff. Setzt man eine nachhaltige Forstwirtschaft und einen verantwortungsbewussten Verbrauch voraus, ist für immer ausreichend Holz vorhanden. Als Fußbodenbelag kommt Holz in Form von Parkett, Holzdielen und auch im Laminat zum Einsatz. Auch beim Korkboden wird die Rinde der Korkeiche genutzt.

Vorteile beim Einsatz von Holz

Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft

Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft - © pfadi by pixelio.de

Im Sinne des Umweltschutzes ist Holz ein idealer Baustoff. Die Produktion belastet die Umwelt nicht. Außerdem ist es wiederverwertbar. Holz ist ein natürliches Produkt und somit unbedenklich für die Gesundheit. Es weist eine hervorragende Wärmedämmung auf und wirkt, aufgrund seiner hygroskopischen Eigenschaften, feuchtigkeitsregulierend. Das heißt, es kann Feuchtigkeit aus der Luft aufnehmen und später sehr schnell wieder abgeben.

Holz ist belastbar und dauerhaft haltbar. Bei angemessenem Einsatz und ausreichend Pflege können Holzböden mehrere Jahrzehnte überdauern. Auch die Verarbeitung gestaltet sich recht einfach. Ein abgenutzter Parkett- oder Dielenboden kann beispielsweise abgeschliffen werden. Nach einer Behandlung mit Öl erstrahlt er im Anschluss wieder in neuem Glanz.

Die Nachteile von Holz

Aber auch der Werkstoff Holz kommt nicht ganz ohne Nachteile aus. Einige Menschen reagieren allergisch auf bestimmte Holzarten. Außerdem muss bei der Verarbeitung der Staubbelastung Rechnung getragen werden. Des Weiteren ist Holz leicht brennbar. Daher ist besondere Aufmerksamkeit beim Umgang mit offenen Flammen gefordert. Holz reagiert auf Feuchtigkeit. Es dehnt sich bei großer Luftfeuchtigkeit aus und verringert sein Volumen in trockener Luft. Bei der schwimmenden Verlegung muss auf ausreichend breite Wandfugen geachtet werden. Holz ist relativ anfällig für Schädlinge.

Bei Tropenhölzern müssen bei der Nachhaltigkeit Abstriche gemacht werden. Oftmals wird dort noch großer Raubbau betrieben. Daher sollten in diesem Fall unbedingt Hölzer aus nachgewiesener Plantagenwirtschaft gewählt werden.

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