Einen großen Einfluss auf das Klima einer Wohnung oder eines Hauses hat der Bodenbelag. So viele Zimmer, wie eine Wohneinheit hat, so viele unterschiedliche Varianten der Böden können auch zum Einsatz kommen. Dabei haben alle Beläge unterschiedliche Eigenschaften und somit auch unterschiedliche Vor- und Nachteile. Es gibt keinen „Bodenbelag für alle Fälle“.
Bodenbelag: Verschiedene Materialien
Zu den am häufigsten genutzten Bodenbelägen gehören unter anderem Fliesen, PVC und Linoleum, Laminat, Teppichboden, Parkett und Holzdielen. Auch Mosaiksteine finden sich immer wieder. Für die Auswahl des passenden Untergrundes ist entscheidend, wo er zum Einsatz kommen soll. Für die Nutzung in einer Wohnung werden beispielsweise andere Ansprüche an den Bodenbelag gestellt als in einem Bürohaus oder gar in einer Fabrik.
Der passende Bodenbelag für jeden Raum
Aber auch in der Wohnung selbst stellt jedes Zimmer andere Anforderungen an die Beschaffenheit und die Eigenschaften seines Fußbodenbelags.
Da die Küche und das Bad sehr feuchte Räume sind, sollte hier ein Material zum Einsatz kommen, das möglichst wasserundurchlässig ist. Ansonsten erhöht sich die Gefahr eines Wasserschadens. Besonders geeignet dafür sind Fliesen.
Der Bodenbelag im Flur sollte sehr robust und strapazierfähig sein, da dieser Bereich sehr stark frequentiert wird. Außerdem sollte er leicht zu reinigen sein. Der Flur wird meist mit Straßenschuhen betreten und stellt die Brücke zum Wohnraum dar. Hier kommen in der Regel Laminat, PVC-Bodenbeläge, Linoleum und auch Fliesen zum Einsatz.
Für das Wohnzimmer ist vor allem das Raumklima entscheidend. Nur wenige Menschen fühlen sich in einem komplett gefliesten Wohnzimmer wohl. Vielmehr sollte der Bodenbelag die Fähigkeit haben, Wärme zu speichern. Weit verbreitet sind Teppichböden, Dielen, Parkett oder Laminat.
Neben den Anforderungen an den Untergrund sollte auch der Anschaffungspreis bei der Auswahl mit bedacht werden.
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