Die Sockelleiste als harmonischer Bodenabschluss

Sockelleisten dienen als Abschlussleisten am Übergang vom Fußboden zur Wand. Die Aufgaben einer Sockelleiste liegen einerseits in einer verbesserten Optik, indem sie einen harmonischen Abschluss für jeden Bodenbelag darstellt. Bei der schwimmenden Verlegung der Fußbodenbeläge deckt die Sockelleiste die benötigten Dehnfugen für Laminat und Parkett ab. Auch die eher unschönen Ränder von Teppich-, Linoleum- und PVC-Böden sind so nicht mehr sichtbar. Außerdem können bestimmte Sockelleisten auch als Kabelkanal genutzt werden. Des Weiteren stellt die Sockelleiste einen wirkungsvollen Schutz vor Stößen für die Wand dar. Beispielsweise beim Staubsaugen könnte diese ansonsten beschädigt werden.

Verschiedene Varianten der Sockelleiste

Es gibt verschiedene Ausführungen von Sockelleisten. Leisten aus Kunststoff und aus Holz. Bei letzterer Variante gibt es wiederum Unterscheidungen zwischen massiven Ausführungen sowie mit Folie bzw. Furnier überzogenen Holzstücken. Auch bei der Befestigung finden sich Unterschiede. Manche Sockelleisten werden von außen verschraubt bzw. genagelt. Andere Modelle werden mittels einer unsichtbaren Steckverbindung an der Wand angebracht.

Vorbereitung der Sockelleiste

Bei Dehnungsfugen müssen zuerst die Keile, die als Abstandshalter dienen, entfernt werden. Es muss darauf geachtet werden, dass die Abschlussleiste nicht mit zu viel Druck auf den schwimmend verlegten Untergrund aufgebracht wird, da ansonsten die Ausdehnung des Materials behindert würde.

Eine Sockelleiste ist in der Regel 2,40 bis vier Meter lang und erstreckt sich idealerweise über die gesamte Länge des Raumes. So muss sie nur an den Raumecken und am Türrahmen gekürzt werden. Ist das nicht gewährleistet, sollten Nahtstellen in der Raummitte vermieden werden. Diese sogenannten Stöße sind am Besten an schwer einzusehenden Regionen zu realisieren. Die Sockelleisten werden mit einer Gehrungssäge in einem Winkel von 45 Grad auf Maß gebracht.

Bei Längsverbindungen im Raum wird ebenso verfahren, da die Stöße dann nicht so offensichtlich sind. Zuerst werden die langen Abschnitte angebracht. Der kürzere Teil der Sockelleiste kann dann direkt an der Wand vermessen und zugeschnitten werden.

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