Auslegen eines Rollrasens

Rollrasen kommt auch auf Fußballplätzen zum Einsatz

Rollrasen kommt auch auf Fußballplätzen zum Einsatz – © dido-ob @ pixelio.de

Beim Rollrasen handelt es sich nicht um einen Fußbodenbelag im klassischen Sinn. Er kommt vor allem auf Sportplätzen, aber auch im Garten oder auf großflächigen Terrassen zum Einsatz, wo er für ein natürliches Ambiente sorgt. Der Rollrasen ist ein ausgestochenes Stück Grasnarbe, dessen Länge die Breite deutlich übertrifft. Die Produktion erfolgt in sogenannten Rasenschulen. Der Vorteil eines Rollrasens liegt im schnellen und verhältnismäßig einfachen Auslegen. Dafür sind die Ausgaben deutlich höher als beim Aussäen eines Rasens.

Der Rollrasen: Vorbereitung des Bodens

Bevor mit dem Auslegen eines Rollrasens begonnen werden kann, muss der Untergrund von Unkraut und alten Rasenabschnitten befreit werden. Anschließend lockert man den Boden durch Umgraben. Dabei werden Wurzeln und Steine entfernt. Bei größeren Flächen kommt meist eine Bodenfräse zum Einsatz.

Dann wird der Boden näher begutachtet. Ist er zu sandig, muss er mit Humus angereichert werden. Ist er hingegen zu lehmig, empfiehlt es sich, Sand in den Boden einzuarbeiten. Dadurch erhöht sich die Drainagefähigkeit, das heißt, dass das Wasser besser abgeleitet werden kann. Nun werden alle Unebenheiten beseitigt und der Untergrund mit einer Walze verdichtet.

Verlegen des Rollrasens

Der Boden muss feucht sein. Vor dem Verlegen des Rollrasens kann ein geeigneter Dünger aufgetragen und eingeharkt werden. Mit dem Ausrollen beginnt man am besten in einer Ecke. Die nächsten Bahnen werden auf Stoß verlegt. Ähnlich dem Laminat erfolgt das Verlegen versetzt, damit später keine Nahtstellen mehr zu erkennen sind. Die bereits ausgelegten Bahnen werden idealerweise über Bretter betreten, damit sich die Auflagefläche erhöht und keine Trittspuren hinterlassen werden. Die einzelnen Bahnen können mit einem normalen Messer auf die benötigte Größe gebracht werden. So lassen sich auch Ecken und Rundungen realisieren.

Nachdem der komplette Rollrasen verteilt wurde, sollte er vorsichtig angewalzt werden, damit er sich besser mit dem Erdreich verbindet. Außerdem muss er ausreichend gewässert werden. Als Empfehlung wird von den meisten Herstellern eine Wassermenge von 15 bis 20 Litern pro Quadratmeter angegeben. In den ersten zwei Wochen benötigt der Rollrasen besonders viel Feuchtigkeit. Dann sollte er fest mit dem Untergrund verbunden und belastbar sein.

Der Rollrasen: Mähen und Düngen

Das erste Mähen erfolgt, sobald der Rasen eine Höhe von rund fünf Zentimetern erreicht hat. Das kann bereits nach einer guten Woche geschehen. Für das spätere Erscheinungsbild des Rasens ist gerade im Anfangsstadium regelmäßiges Mähen entscheidend. Je häufiger der Rollrasen eingekürzt wird, desto dichter wird er später. Gedüngt wird er erstmals nach etwa vier bis sechs Wochen mit einem Langzeitdünger, der möglichst gleichmäßig verteilt werden sollte.

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